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Was für die Testamentsvollstreckung durch den Steuerberater spricht:
  • Die Testamentsvollstreckung ist für die Steuerberater ein zulässiges Betätigungsfeld
  • Immer komplexere Nachlassstrukturen bedürfen häufig der Anordnung einer Testamentsvollstreckung
  • Die Auswahl des Steuerberaters als künftigen Testamentsvollstrecker vertieft die Beziehung zum Mandanten und dessen Familie
 
 

Lehrgangsinhalte

  • Die praktische Abwicklung einer Testamentsvollstreckung
  • Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft durch den Testamentsvollstrecker und Durchführung der Testamentsvollstreckung
  • Testamentsvollstreckung im Unternehmen und steuerliche Pflichten des Testamentsvollstreckers

Schriftliche Abschlussprüfung

Veranstaltungsdauer
Jeweils 9.00 Uhr - 16.30 Uhr
Prüfung: 13.00 Uhr - 15.00 Uhr

Für Teilnehmer mit Übernachtungswunsch haben wir ein Zimmerkontingent „Stichwort IFU“ im jeweiligen
Veranstaltungshotel reserviert. Gern senden Sie unsere Buchungsvorlage (siehe Downloads) direkt an das
Veranstaltungshotel (Button „Homepage“ siehe Veranstaltungsort)
 
Die Übernachtungskosten sind in der Lehrgangsgebühr NICHT enthalten! Sie erhalten eine separate
Reservierungsbestätigung vom Veranstaltungshotel mit Angabe von Zimmerpreis pro Nacht und Stornierungskonditionen!
 
Bitte beachten Sie die vertraglich geregelten Abruffristen und begrenzte Anzahl der gebuchten Zimmer – buchen
Sie rechtzeitig, zu Lehrgängen wird das Kontingent bis max. 42 Tage vor Veranstaltung gehalten!
Modul I
Die praktische Abwicklung einer Testamentsvollstreckung
 
  • Übersicht über die Testamentsvollstreckung
  • Annahme des Amtes
  • Konstituierung des Nachlasses
  • Legitimation
  • Erfüllung von Nachlassverbindlichkeiten
  • Abwicklung einer Testamentsvollstreckung
Modul II
Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft durch den Testamentsvollstrecker und Durchführung der Testamentsvollstreckung
 
  • Entstehung der Erbengemeinschaft
  • Besonderheiten bei der Vererblichkeit einzelner Nachlassgegenstände
  • Verwaltung der Erbengemeinschaft
  • Die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft unter Berücksichtigung der Ausgleichung
  • Testamentsvollstreckung und minderjährige Beteiligte
Modul III
Testamentsvollstreckung im Unternehmen und steuerliche Pflichten des Testamentsvollstreckers
 
  • Testamentsvollstreckung im Unternehmen - Allgemein
  • Besonderheiten bei der Testamentsvollstreckung im Einzelunternehmen, in der Personengesellschaft und in der Kapitalgesellschaft (GmbH)
  • Testamentsvollstreckung bei der Stiftung - Stiftungserrichtung von Todes wegen
  • Testamentsvollstreckung und Steuerrecht
  • Testamentsvollstreckung und Auslandsbeteiligungen / Europäische  Erbrechtsverordnung
Häufig gestellte Fragen
Wann gilt eine schriftliche Prüfungsklausur als bestanden?
Die schriftliche Prüfungsklausur gilt als bestanden, wenn die Absolventin / der Absolvent mindestens 50 % der erzielbaren Gesamtpunktzahl erreicht hat.

Was benötige ich – neben der bestandenen Prüfungsklausur – sonst noch, um die Voraussetzungen für die Verleihung des Titels „Zertifizierte/r Berater/-in… (IFU / ISM gGmbH)“ zu erfüllen?
Neben dem Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse, den Sie durch die bestandene Prüfungsklausur erbringen, sind zusätzlich auch praktische Erfahrungen in Form von bearbeiteten Fällen auf dem jeweiligen Fachgebiet nachzuweisen.

Wie viele Fälle muss ich einreichen, um den Nachweis der praktischen Erfahrung zu erbringen?
Die praktischen Erfahrungen sind nachzuweisen durch 25 Fälle, die Sie persönlich auf dem jeweiligen Fachgebiet bearbeitet haben.

Wie erfolgt der konkrete Nachweis der praktischen Fälle?
Kurz vor der Prüfungsklausur erhalten Sie den Vordruck „Fallliste zum Nachweis praktischer Erfahrungen“, in den Sie die von Ihnen bearbeiteten Fälle mit Aktenzeichen, Beratungsthema, Zeitraum der Bearbeitung und Verfahrensstand eintragen können. Auf Nachfrage unsererseits sind zusätzlich anonymisierte Arbeitsproben einzureichen.

Welche Voraussetzungen müssen die praktischen Fälle erfüllen?
Die Fälle müssen vom Antragsteller innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung bearbeitet worden sein. Es darf sich bei den Fällen nicht lediglich um geringfügige Tätigkeiten handeln (nicht ausreichend wäre also z.B. ein einmaliges Informationsgespräch mit einem Mandanten), sondern um eine fachkompetente Mandantenberatung, die besondere Spezialkenntnisse auf dem jeweiligen Fachgebiet erfordert.
 
 Was wären denn beispielsweise alles praktische Fälle?
Als praktische Fälle anzuerkennen sind

für „Zertifizierte/r Berater/in für Gemeinnützigkeit (IFU / ISM gGmbH)“
beispielsweise die Betreuung eines Sportvereins mit der Aufstellung oder Änderung der Satzung, die Klärung steuerlicher Zweifelsfragen im Bereich des Sponsorings sowie Problemstellungen im Rahmen der laufenden steuerlichen Beratung.

für „Zertifizierte/r Seniorenberater/in (IFU / ISM gGmbH)“
beispielsweise die Beratung eines Mandanten zur Testamentsgestaltung, zur Besteuerung einer Pension oder zur einkommensteuerlichen Behandlung von Pflegeaufwendungen.

für „Zertifizierte/r Berater/in für die Unternehmensnachfolge (IFU / ISM gGmbH)“
beispielsweise die Beratung eines Mandanten zu den möglichen Gestaltungsalternativen einer Unternehmensnachfolge, die Bewertung des Unternehmens sowie die optimale steuerliche Umsetzung der Unternehmensnachfolge.

für „Zertifizierte/r Berater/in für das Hotel- und Gaststättengewerbe (IFU / ISM gGmbH)“
beispielsweise die Beratung zur Rechtsformwahl, zur Behandlung von Gaststätteneinbauten, Mietereinbauten, Betriebsvorrichtungen und Brauereidarlehen sowie zu Spezialproblemen bei der Kassenführung.

für „Zertifizierte/r Berater/in für Finanzmanagement und Controlling (IFU / ISM gGmbH)“
beispielsweise die betriebswirtschaftliche Mandantenberatung zur Kostenrechnung, zum Forderungs- und Liquiditätsmanagement, zur Bilanzanalyse anhand von Kennzahlen sowie zur Unternehmensplanung.

für „Zertifizierte/r Berater/in für das Kfz-Gewerbe (IFU / ISM gGmbH)“
beispielsweise die Beratung zu umsatzsteuerlichen Problemfällen, zu besonderen Bewertungsfragen, zur Umstrukturierung eines Autohauses oder auch zur Bewältigung von Krisensituationen.

für Zertifizierte/r Berater/in für die Immobilienbesteuerung und die Immobilienverwaltung (IFU / ISM gGmbH)
beispielsweise die ertragsteuerliche Beratung rund um den Erwerb, die Vermietung, die Übertrag und die Überlassung einer Immobilie, umsatzsteuerliche, grunderwerbsteuerliche und gewerbesteuerliche Besonderheiten im Zusammenhang mit einer Immobilie sowie die Tätigkeit als Immobilienverwalter, z.B. für eine Wohneigentumsgemeinschaft oder die Mietverwaltung.
 
für Zertifizierte/r Berater/in für Pflegeeinrichtungen (IFU / ISM gGmbH)
beispielsweise die Unterstützung eines Mandanten bei Pflegesatzverhandlungen oder bei der Kalkulation von Pflegesätzen, bei der Gestaltung von Miet- und Pachtverträgen von Pflegeunternehmen sowie bei der Beratung rund um umsatzsteuerliche Besonderheiten bzw. gewerbesteuerliche Problemstellungen.
 
für Zertifizierte/r Berater/in für Online-Handel / E-Commerce (IFU / ISM gGmbH)
beispielsweise ertragsteuerliche Fragestellungen rund um die verschiedenen Geschäftsmodelle im E-Commerce, Beratung zu Inbound- und Outboundgeschäften, umsatzteuerliche Besonderheiten im Versandhandel, gewerbesteuerliche Spezialprobleme etc. 
 
Was muss ich neben den praktischen Fällen noch einreichen?
Zusammen mit dem Vordruck zu den praktischen Fällen ist das ausgefüllte Formular „Antrag auf Verleihung der Beraterbezeichnung“ (das Sie ebenfalls kurz vor der Prüfungsklausur erhalten) sowie Ihre Steuerberaterurkunde in Kopie einzureichen.

Wie lange Zeit bleibt mir nach Abschluss des Lehrgangs praktische Fälle zu bearbeiten, um dann den Antrag auf Verleihung des Titels „Zertifizierte/r Berater/in … (IFU / ISM gGmbH)“ zu stellen?
Der Antrag auf Anerkennung als „Zertifizierte/r Berater/in… (IFU / ISM gGmbH)“ muss spätestens im Laufe des dritten Kalenderjahres nach Ablauf des Jahres, in dem der Lehrgang endet, gestellt werden. Es ist allerdings darauf zu achten, dass bereits ab dem auf das Lehrgangsende folgenden Jahr die erforderliche Pflichtfortbildung im Umfang von 5 Stunden pro Jahr absolviert wird.

Wie lange muss ich nach der Absolvierung der Prüfungsklausur und Einreichung sämtlicher Unterlagen auf die Titelverleihung warten?
Nach Einreichung sämtlicher Unterlagen entscheidet ein vom IFU-Institut und der Hochschulleitung der ISM Dortmund berufener Fachausschuss über die Anerkennung der Absolventen als „Zertifizierte/r Berater/-in…(IFU / ISM gGmbH)“. Regelmäßig sollten Sie ca. 6 - 8 Wochen nach Einreichung Ihrer Unterlagen das Prüfungszeugnis und die Urkunde über die Titelverleihung erhalten.

Muss ich nach Verleihung des Titels „Zertifizierte/r Berater/-in… (IFU / ISM gGmbH)“ diesen noch bei der Bundessteuerberaterkammer gesondert anerkennen lassen?
Nein, einer weiteren Anerkennung bedarf es nicht, d.h. Sie können den Titel sofort für sich nutzen und mit ihm auf Geschäftspapieren, im Internet, auf Visitenkarten etc. werben.

Was hat es mit der Vorschrift auf sich, dass „Zusatzbezeichnungen“ von der Berufsbezeichnung des Steuerberaters räumlich deutlich getrennt geführt werden müssen?
In seinem Urteil vom 23.2.2010 (VII R 24/09) zum „Verbot nicht amtlich verliehener Zusätze zur Berufsbezeichnung ‚Steuerberater‘“ hat der BFH die Auffassung des FG Rheinland-Pfalz bestätigt, wonach Zusatzbezeichnungen – wie beispielsweise ein Fachberatertitel oder auch der Titel „Zertifizierte Berater/in… (IFU / ISM gGmbH)“ – nur in einer von der Berufsbezeichnung „Steuerberater“ räumlich abgetrennten Weise in Geschäftspapieren, Praxisbroschüren, Internetauftritten, Visitenkarten etc. geführt werden dürfen – bei Geschäftspapieren z.B. in der Seitenleiste bzw. Fußleiste. Eine rechtsverbindliche Entscheidung im Einzelfall bleibt der zuständigen Steuerberaterkammer vorbehalten. Des Weiteren ist unbedingt zu beachten, dass der Titel mit dem Klammerzusatz „IFU / ISM gGmbH“ versehen werden muss, um zu verdeutlichen, dass es sich um einen privatrechtlich verliehenen Titel handelt.

Ab wann muss ich wie viele Stunden Pflichtfortbildung absolvieren?
Pflichtfortbildung ist ab dem Jahr nach Beendigung des Fachlehrgangs zu absolvieren. Die Richtlinien der IFU-Institut für Unternehmensführung GmbH und der International School of Management in Dortmund zur Anerkennung von „Zertifizierten Beratern/Beraterinnen (IFU / ISM GmbH)“ sehen vor, dass Sie jedes Jahr 5 Pflichtfortbildungsstunden auf dem jeweiligen Fachgebiet nachweisen müssen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Fortbildung als Pflichtfortbildung anerkannt wird, können Sie uns für eine verbindliche Auskunft gerne das Veranstaltungskonzept des Seminars oder der Tagung, die Sie besuchen möchten, zusenden. Die Nachweise über die absolvierten Pflichtfortbildungsveranstaltungen eines Jahres sind immer bis spätestens zum 31.3. des Folgejahres unaufgefordert beim IFU-Institut einzureichen.

Bietet das IFU-Institut Veranstaltungen zur Pflichtfortbildung von „Zertifizierten Beratern/Beraterinnen…(IFU / ISM gGmbH)“ an?
Ja! Die von uns als Pflichtfortbildung anerkannten Veranstaltungen sind entsprechend ausgewiesen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage: www.ifu-institut.de

Termine

1.190,00
Zzgl. USt. und 150,00 € Prüfungsgebühr zzgl. USt

Referent

Dr. Manuel Tanck (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht)
Elmar Uricher (Rechtsanwalt)

Veranstaltungsort