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Die erweiterte Kürzung bietet Immobilienunternehmen die Möglichkeit, Gewinne aus Mieteinnahmen und Grundstücksverkäufen gewerbesteuerfrei zu vereinnahmen. Auf diese Weise lässt sich insbesondere bei der vermögensverwaltenden GmbH die Steuerbelastung halbieren, indem Gewinne auf Immobilieneinkünfte nur mit knapp 16% (KSt und SolZ) versteuert werden. Für Immobilieninvestoren, deren Einkünfte im Privatvermögen zumeist mit rund 45% besteuert werden, bietet die erweiterte Kürzung hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten.

Allerdings sind die Voraussetzungen der erweiterten Kürzung sehr eng gefasst und die Rechtsprechung ist äußerst streng. Bereits kleinste Fehler können zur vollständigen Versagung der Vergünstigung führen. Steuernachforderungen und oftmals auch Regressansprüche gegen den steuerlichen Berater sind die Folge.

Das Seminar stellt Ihnen praxiserprobte Gestaltungen und Strukturen dar, damit die erweiterte Kürzung rechtssicher in Anspruch genommen werden kann und Haftungsgefahren vermieden werden.

 

Themenschwerpunkte:

  • Grundlagen und Grundsätze der erweiterten Kürzung
  • Umgang mit klassischen Problemstellungen (z.B. Mitvermietung von Möbeln und Betriebsvorrichtungen, Betrieb von Ladesäulen und Photovoltaikanlagen, unterjährige Veräußerung des letzten Grundstücks, Vermeidung Betriebsaufspaltung und gewerblicher Grundstückshandel)
  • Darstellung von Gestaltungen und Strukturen zur rechtssicheren Inanspruchnahme der erweiterten Kürzung (z.B. Separierung von potenziell schädlichen Einnahmen und Wirtschaftsgütern, „Schmutzgesellschaft“, Betreibermodelle, Treuhandlösungen)
  • Praktische Auswirkungen der Erleichterungen durch das Fondsstandortgesetz und das Wachstumschancengesetz
  • Aktuelle Rechtsprechung
Termine
315,00
p.P.
Zzgl. USt.
Referent*in
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Nico Schley (Steuerberater, Rechtsanwalt, FA für Steuerrecht, Dipl.-Finanzwirt)
Ansprechpartner*in
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Tanja Bach
bach@ifu-institut.de
0228 52000-13
Veranstaltungsort
Zielgruppe
Steuerberater/innen
Rechtsanwälte